Tumorboards

Bei Bedarf werden Spezialisten beigezogen

Zentrale Verpflichtung der Mitglieder des Swiss Cancer Network ist die Besprechung der Patienten in sogenannten Tumorboards, die in der Regel einmal wöchentlich stattfinden, bei Bedarf auch häufiger.

Am Tumorboard treffen sich Spezialisten verschiedener Fachrichtungen, um die komplexe Therapie aufeinander abzustimmen und die einzelnen Behandlungsschritte zu koordinieren, wie zum Beispiel Chemotherapie, Operation, Bestrahlung.

Ständige Mitglieder des Tumorboards sind in der Regel: der Onkologe, der Chirurg, der Pathologe, der Radiologe sowie der Radio-Onkologe. Bei Bedarf können weitere Fachspezialisten hinzugezogen werden: bei einem Patienten mit Darmkrebs beispielsweise ein Gastroenterologe oder bei einem Patienten, der an einem Lungenkrebs leidet, der Lungenspezialist.  Die Koordination der Therapie übernimmt in der Regel der Onkologe, der für den Patienten zentraler Ansprechpartner ist und ihn durch den komplexen Behandlungspfad „lotst“.

Zugang zu qualitativ hochwertiger Versorgung: unabhängig vom Wohnort

Tumorboards können heutzutage ortsunabhängig stattfinden. Dank moderner Informationstechnologie können sich Ärzte auch „virtuell“, d.h. am Computerbildschirm treffen, und Bilder und Befunde online austauschen.

Ärzte sind nicht mehr unbedingt darauf angewiesen, in oder nahe einem grösseren klinischen Zentrum zu sein, um an einem Tumorboard teilzunehmen oder einen Spezialisten beizuziehen. Für den Patienten hat dies den Vorteil, dass er auch in der Peripherie eine auf seine spezielle Situation abgestimmte qualitativ hochwertige Therapie erhält.

Aktuell empfehlen wir den SCN Mitgliedern für Teilnahmen an virtuellen Tumorboards die zertifizierte, erprobte Swisshealthcloud bzw. die Cybermedical Community. Swiss Cancer Network Mitglieder erhalten vom Betreiber Cyberfish AG Sonderkonditionen.